Nachhaltig Reisen in Afrika

Der Wunsch, “verantwortungsvoll und nachhaltig” zu reisen, wird immer stärker. Es wird nicht ausdrücklich betont oder darauf hingewiesen nach dem Motto “Stellen Sie mir bitte eine nachhaltige Reise zusammen.”, aber insgeheim möchte man wissen, dass man auch etwas Gutes tun konnte, während man sich amüsiert, erholt und etwas erlebt. FaberCollins versucht immer Unterkünfte und Orte zu integrieren, wo man sich bemüht umweltfreundlich zu sein und die lokale Bevölkerung unterstützt um somit einen Beitrag zu dieser wohltuenden Art des Reisens zu leisten.

Der Begriff “nachhaltiger Tourismus” wird in der Datenbank wie folgt definiert:

“Nachhaltiger Tourismus (auch: Sanfter Tourismus) ist eine Form des Reisens, die drei wesentliche Anliegen verfolgt: so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden, die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben und sich der Kultur des bereisten Landes möglichst anzupassen.”

Von der Seite des Veranstalters bedeutet das, dass man die Grundsteine dafür legt, damit sich die Reisenden entspannen können und auf ihren Reisen Gelegenheit gegeben wird, diesen Prinzipien etwas folgen können. Hinzu kommt, dass diese Reisenden der Bevölkerung des besuchten Landes auch helfen sollen, durch ihren Urlaub die Lebensumstände und -qualität zu verbessern und ggf. finanzielle Unterstützung zu leisten, d.h. ein Urlaub sollte gewisse Regionen auch fördern.

VERGANGENES PROJEKT 2014: Herstellung von Tischen für den Eßsaal der Ngao Secondary School

Bettina Collins, die Gründerin von FaberCollins Travel Services, reist seit 2012 auch selbst immer wieder nach Ostafrika und engagiert sich mehr und mehr im lokalen Umfeld einer authentischen Dorfgemeinde im Südosten Kenias (NGAO im Tana River District). Im Jahr 2014 organisierten sie und ihr kenianischer Mann Andrew Mungatana mit Hilfe einer Australischen Kirchengemeinde die Herstellung von 10 Tischen für den Speisesaal der Ngao Secondary School for Girls (Internat). Die Tische wurden bei einem ortsansässigen Straßentischler in Mombasa zusammengebaut und nach Ngao transportiert (siehe anliegende Bilder von der Herstellung der Tische bis zur Empfangnahme durch die Schülerinnen und Funktionäre).

DERZEITIGES PROJEKT (2019): Make Nago green, Keep Ngao clean

Während ihrer Reisen fiel Bettina Collins immer wieder die große Verschmutzung in Kenia auf. Seit dem Verbot in 2018 Plastiktüten zu benutzen, scheint es etwas besser geworden zu sein, aber die Gewohnheit der Kenianer, einfach alles auf die Straße zu schmeißen und damit die Umwelt zu verschmutzen, ist immer noch alllgegenwärtig. Deshalb engagiert sich Bettina nun in einem Aufräumungsprojekt in NGAO. Die Dorfbewohner werden angehalten, auf ihre Umgebung zu achten und diese sauber zu halten. Am 24.09.19 wurde die “Mutterveranstaltung” dieser Aktion abgehalten, von der sogar im kenianischen Fernsehen berichtet wurde. Dazu wurden T-Shirts bei einem lokalen Hersteller in Mombasa gedruckt und Schubkarren und Rechen etc geborgt, Funktionäre aus dem Dorf und der Umgebung sowie eine Repräsentantin vom Gesundheitswesen eingeladen. (nachfolgend Bilder von der Auftaktveranstaltung des Projektes).

Es soll folgendes damit erreicht werden:

  • Regelmäßige Aufräumungsaktionen verschiedener Gegenden in/um Ngao, z.B. Flussufer, “Area 4” etc.
  • Erwerb von eigenen Schubkarren, Spaten und Rechen
  • Verteilung von Mülltonnen im Dorf
  • Aufhängen von Plakaten, die zeigen, dass man den Müll nicht einfach wegwerfen, sondern in die Mülltonnen schmeißen soll
  • Einrichtung von Komposthaufen

Das Budget für das Projekt ist für drei Monate ausgelegt. Derzeit sucht Bettina von FaberCollins nach Sponsoren, die sich an der Finanzierung des Projektes beteiligen.

 

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE:

  • Anpflanzung von Bäumen im Dorf
  • Weitere Tische und Sitzbänke für beide Schulen, d.h. Arap Moi Primary School (derzeit 600 Schüler) und Ngao Girls Secondary School (derzeit 350 Schülerinnen) – beides Internate
  • Ausbesserung der Anlagen in der Grundschule, z.B. der Küche, Toiletten und Erweiterung des Schlafsaals (nachfolgend Bilder von den verfallenen Gebäuden der Grundschule, die dringend ausgebessert werden müssen)